Produktinformationen "Haftungsrisiken für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei insolvenzgefährdeten Mandaten"
Uppenbrink/Frank, 1. Auflage, 104 Seiten, 49,90 €
Die Beratung krisenbehafteter Unternehmen
ist für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
mit erheblichen haftungsrechtlichen
Risiken verbunden.
Spätestens seit dem Urteil des BGH vom
26.1.2017 (Az. IX ZR 285/14) steht fest,
dass selbst bei einem auf die Erstellung
des Jahresabschlusses beschränkten
Mandat Prüfungs- und Hinweispflichten
hinsichtlich einer möglichen Insolvenzreife bestehen können.
Das Werk von Thomas Uppenbrink und Sebastian Frank greift
diese Rechtsprechung auf und arbeitet die daraus folgenden
Konsequenzen systematisch heraus.
Behandelt werden insbesondere Fragen der Honoraranfechtung
und Honorarsicherung, der Pflicht zur Insolvenzantragstellung,
der Quotenschadenhaftung sowie die
haftungsrechtlichen Folgen pflichtwidriger Beratung. Die
Autoren erläutern praxisnah, in welchen Konstellationen
Berater eine Krise erkennen müssen, welche Handlungspflichten
sich daraus ergeben und wie sich Haftungsrisiken
durch geeignete Organisation und Dokumentation begrenzen
lassen. Ein Anhang berücksichtigt zudem die Sonderregelungen
im Zuge der Corona-Pandemie durch das COVID-
19-Insolvenzaussetzungsgesetz.
Durch die Verbindung von insolvenzrechtlicher Expertise
und Beratungspraxis bieten die Experten Uppenbrink und
Frank eine fundierte Grundlage zur Risikobewertung und
zur haftungsbewussten Mandatsführung in der Unternehmenskrise.